Das ist die Archiv-Website von medico international.
Bitte beachten Sie unseren neuen Internetauftritt seit 10.04.2008 unter www.medico.de
Banner
    medico international e.V. • Frankfurt/Main english  •  español
Startseite
Projekte & Partner
medico-Kampagnen
Publikationen & Material
medico-Rundschreiben
medico-Reports
Jahresbericht
Newsletter
Materialliste & Bestellung
Wir über uns
Presse & Medien
Spenden & Fördern
medico-Stiftung
Service & Kontakt
Archiv / Sitemap
 

Suche

 
 
english  •  español

medico Rundschreiben 2/2005


Solidarität statt Hilfe?

Ein Tagessymposium der Stiftung medico international
 

Seit geraumer Zeit befasst sich medico auch mit den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sich Hilfe ereignet. Diente die Konferenz "Macht und Ohnmacht der Hilfe", zu der medico vor zwei Jahren nach Frankfurt eingeladen hatte, noch der Untersuchung der Instrumentalisierung von Hilfe, ging es auf dem Tagessymposium "Solidarität statt Hilfe?", das Ende Mai stattfand, um die Frage, wie Hilfe beschaffen sein muss, wenn sie nicht alleine der Stabilisierung bzw. Wiederherstellung des Status quo dienen soll.

Ausgehend von einem kritischen Rückblick auf das Geschehene im Kontext des Tsunami diskutierten über die Perspektiven des solidarischen Handelns neben Satya Sivamaran, Thomas Gebauer und Hauke Brunkhorst, deren Beiträge wir im folgenden in Auszügen dokumentieren: Rupert von Plottnitz (Staatsminister a.D./Kuratorium der Stiftung medico international), Monika Hauser (medica mondiale), Volker Siefert (Rundfunkjournalist), Joachim Hirsch (medico international), Prem Chandran John (People's Health Movement, Indien) und – last but not least – Cornelia Füllkrug-Weitzel (Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe). Eine Dokumentation des Tagessymposiums, das zugleich die erste öffentliche Veranstaltung der Stiftung medico international war, ist in Vorbereitung und kann bei medico international bestellt werden.

Die Katastrophe neu definieren
Einige Unterlassungssünden in der globalen Reaktion auf das Seebeben
von Satya Sivaraman

Solidarität als Recht
Warum Hilfe nur gelingt, wenn sie auf Gegenseitigkeit zielt
von Hauke Brunkhorst

Die Entpolitisierung des Humanitären
Kann sich Solidarität im transnationalen Raum neu herausbilden?
von Thomas Gebauer

 

Weitere Informationen

 

zurück

 

Katastrophendeutungen.
Vom Erdbeben in Lissabon vor 250 Jahren zum Tsunami 2004

Bekanntlich hat es im Laufe der Geschichte immer Ereignisse gegeben, die wir heute als Katastrophen bezeichnen würden. Nicht Katastrophen sind neu, wohl aber das Verständnis, das sich Menschen von ihnen machen. Ging es in der Vorstellung der Sintflut noch um eine göttlich auferlegte Buße für menschliche Schuld, also um eine theologische Deutung, rückte mit der europäischen Aufklärung die Verantwortlichkeit der Menschen selbst in den Vordergrund. Anlässlich des Erdbebens von Lissabon, das sich in diesem Jahr zum 250. Mal jähren wird, schrieb Rousseau in einem "Brief über die Vorsehung": "Gestehen Sie mir, dass nicht die Natur zwanzigtausend Häuser von sechs bis sieben Stockwerken zusammengebaut hatte ... weiter

Dokumentation

Solidarität statt Hilfe? – Zur Krise und den Perspektiven solidarischen Handelns
(A4, 13 Seiten plus Audio-CD)

Dokumentation des Tagessymposiums am 20.05.2005 anlässlich der Gründung der Stiftung medico international. Mit Beiträgen von: Thomas Gebauer, Satyanarayan Sivaraman, Prof. Dr. Hauke Brunkhorst; weitere Beiträge auf der beiliegenden Audio-CD.

 

 Seitenanfang       copyright © 2007 medico international e.V. • Impressum  Drucken