Bilanz des Tsunami – Perspektiven von Hilfe und Wiederaufbau
Ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami leben in Sri Lanka noch immer rund
250.000 Menschen in vorläufigen Behausungen. Das geht aus einem Bericht über
die Verwendung und Auswirkung der internationalen Hilfe in Sri Lanka hervor,
den die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit medico international und
Brot für die Welt erarbeitet hat. Der Grund hierfür ist jedoch nur selten
fehlendes Geld, vielmehr werde der Aufbau durch die mangelnde Koordination
der fast 1.000 in Sri Lanka tätigen Hilfsorganisationen behindert.
Insbesondere lokale Nichtregierungsorganisationen (NGO) seien davon
betroffen, da diese häufig nicht mit den Löhnen internationaler
Organisationen mithalten könnten. Aber auch unklare politische Vorgaben, die
hinsichtlich des Wiederaufbaus von der Regierung Sri Lankas gemacht werden,
erschwerten den NGOs den Wiederaufbau des Landes. Den ausführlichen Bericht
- erschienen im Mai 2006 - können Sie hier herunterladen.
Tsunami - A study on
disaster response in Sri Lanka by Claudia von Braunmühl, Reinhardt Bolz, Linus Jayatilake, Kath
Noble, Shreen Saroor with a complement on the situation in Thailand by Karl Segschneider
and Walaitat Worakul Gemeinsam herausgegeben von:
Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt und medico international
(englisch, PDF-Datei, 1 Mb) |