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Tsunami-Watch


Untersuchungsreise von medico international und Brot für die Welt nach Sri Lanka, 1.-16. Dezember 2005

 

Bilanz des Tsunami – Perspektiven von Hilfe und Wiederaufbau

Ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami leben in Sri Lanka noch immer rund 250.000 Menschen in vorläufigen Behausungen. Das geht aus einem Bericht über die Verwendung und Auswirkung der internationalen Hilfe in Sri Lanka hervor, den die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit medico international und Brot für die Welt erarbeitet hat. Der Grund hierfür ist jedoch nur selten fehlendes Geld, vielmehr werde der Aufbau durch die mangelnde Koordination der fast 1.000 in Sri Lanka tätigen Hilfsorganisationen behindert. Insbesondere lokale Nichtregierungsorganisationen (NGO) seien davon betroffen, da diese häufig nicht mit den Löhnen internationaler Organisationen mithalten könnten. Aber auch unklare politische Vorgaben, die hinsichtlich des Wiederaufbaus von der Regierung Sri Lankas gemacht werden, erschwerten den NGOs den Wiederaufbau des Landes. Den ausführlichen Bericht - erschienen im Mai 2006 - können Sie hier herunterladen.

Tsunami - A study on disaster response in Sri Lanka
by Claudia von Braunmühl, Reinhardt Bolz, Linus Jayatilake, Kath Noble, Shreen Saroor
with a complement on the situation in Thailand by Karl Segschneider and Walaitat Worakul
Gemeinsam herausgegeben von: Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt und medico international (englisch, PDF-Datei, 1 Mb)

Schlaglichter auf die Bewältigung des Desasters.

Untersuchungsreise von medico international und Brot für die Welt nach Sri Lanka, 1.-16. Dezember 2005

Wie ist die Situation ein Jahr nach der Katastrophe? Was hat die Regierung, was haben Hilfsorganisationen getan – und unterlassen? Erreicht der Wiederaufbau die Überlebenden des Tsunami – und dürfen sie dabei mitbestimmen?
Auf einer gemeinsamen Fact-Finding-Mission besucht medico zusammen mit EntwicklungsexpertInnen aus Deutschland und Sri Lanka die Hauptstadt Colombo und den vom Tsumani betroffenen tamilischen Norden und Osten Sri Lankas. Wir befragen dazu lokale wie landesweit oder international operierende NGO, VertreterInnen der Zivilgesellschaft wie der Regierung, der UN wie der internationalen Finanzinstitutionen und natürlich unsere Partner vor Ort.

Lesen Sie im Reisetagebuch von medico-Mitarbeiter Thomas Seibert:

Foto: medico

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