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medico international - Brief an die Bundesregierung 10.07.2006


Im Jahr nach dem Tsunami: Bürgerkriegsgefahr auf Sri Lanka

medico fordert Ende der Gewalt
 

Immer häufiger werden unbewaffnete Zivilistinnen und Zivilisten zum Opfer der eskalierenden Gewalt auf Sri Lanka. Dabei kommt es immer wieder zu Angriffen auf Frauen und Kinder. Kinder werden entführt, Frauen vergewaltigt und ermordet. Verantwortlich dafür sind sowohl die srilankanischen Streitkräfte wie die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) und andere paramilitärische Verbände.

In einem gemeinsamen Brief an die Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und mehrere Bundestagsabegeordnete fordert medico zusammen mit Brot für die Welt, medica mondiale und Misereor die Bundesregierung auf, Druck auf die srilankische Regierung auszuüben, um den Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen. Die Hilfsorganisationen befürchten, dass die Entscheidung der EU, die LTTE als Terrororganisation einzustufen, die Kriegsgefahr erhöht.

 

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