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medico international und schauspielfrankfurt


Der Krieg ist nicht vorbei...

Vernissage, Debatte, Filmpremiere
1. Mai 2005 im schauspielfrankfurt (Städtische Bühnen)

Medienpartner:

 

 

Das virtuelle Minenfeld

Vernissage
11:30 Uhr / Zwischendeck
Kunstinstallation von Peter Zizka

600 x Bewegung schaffen - Räumt die Mine. Die Römer, so heißt es, hätten Salz auf die Felder Karthagos gestreut, um den Besiegten auch die Zukunft zu rauben. Angola, Afghanistan, Irak, Kambodscha: In den modernen Kriegen erledigt man diese menschenverachtende Aufgabe mit Minen oder minenähnlichen Waffen. Sie verseuchen ganze Landstriche und machen sie auf lange Zeit unbewohnbar. Die begehbare Bodeninstallation des Konzeptkünstlers Peter Zizka, mit fotografisch genauen Abbildungen von Landminen, macht auf die Bedrohung aufmerksam, die von Millionen von Minen und Blindgängern in vielen Teilen der Welt ausgeht. Gegen eine Spende von 500 Euro zugunsten des Minenopferfonds von medico international können die einzelnen Segmente erworben werden ... direkt zur Aktion

 

   

Sicherheitspolitik und Mittlerer Osten -
Fortgesetzte Gewalt oder Chancen für Demokratie?

Podiumsdiskussion
14 - 16 Uhr / Kleines Haus
Eintritt frei

mit: Bobby Muller (Vietnam Veterans, Mitgründer der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen, USA), Navid Kermani (Islamwissenschaftler, Schriftsteller), Thomas Gebauer (Geschäftsführer medico international)

Im dritten Jahr der Irakinvasion, stellt sich mehr denn je die Frage: Ist die Demokratie wirklich nur mit Krieg zu haben? Kann Gewalt nur durch Gewalt gebrochen werden und was wäre die Aufgabe einer Sicherheitspolitik, die Voraussetzungen für ein weltweit freieres Leben schafft?

 

Filmplakat  

Schildkröten können fliegen

Filmpreview
Regie Bahman Ghobadi
17 Uhr / Kleines Haus
Eintritt 5 Euro (zugunsten Minenopferfonds medico international)

Irak im Frühjahr 2003. Der aus dem Iran stammende kurdische Regisseur Bahman Ghobadi erzählt in seinem von Waisenkindern in einem Flüchtlingslager nahe der Grenze zu Iran und der Türkei unmittelbar vor der US-amerikanischen Invasion. Die Kinder, viele von ihnen verstümmelt, suchen Landminen, um sie zu verkaufen. Das ist die Gefahr von unten. Und oben am Himmel dröhnt die Vorboten der neuesten Kriegstechnologie.

Bester Film 52. San Sebastian Filmfestival
Friedenspreis der Berlinale 2005

Infos zum Film, Trailer, etc. unter www.schildkroetenkoennenfliegen.de

 

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Presseinformation

 

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