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medico sucht Unterstützerinnen und Unterstützer
 

Die neoliberale Globalisierung schreitet voran und wird immer häufiger auch militärisch durchgesetzt. Dagegen regt sich weltweit und hierzulande Widerstand, der seine eigene Öffentlichkeit und eigene Denk- und Diskussionsräume braucht. Als sozialmedizinische und menschenrechtliche Hilfsorganisation hat sich medico im Süden wie im eigenen Land immer auf soziale Bewegungen bezogen. Unsere Öffentlichkeitsarbeit war und ist als Aufklärung im kritischen Sinn des Wortes stets in nationale und internationale Kampagnen eingebunden – für das Verbot von Landminen, für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika, gegen europäische und amerikanische Konzerne, die an den Bürgerkriegen Afrikas verdienen. medico ist Mitglied des People’s Health Movement, einem Zusammenschluss von sozialmedizinischen Basisgruppen und Gesundheitsbewegungen, die weltweit für das Menschecht auf Gesundheit streiten. In Deutschland arbeiten wir im globalisierungskritischen Netzwerk attac mit.

Bei all dem sind wir auf Unterstützung angewiesen, besonders heute, wo die Politik- und Medienlandschaft immer gleichförmiger wird. Seit längerem schon kooperieren wir deshalb mit Menschen, die unsere Arbeit vor Ort unterstützen und in die Öffentlichkeit bringen. Das beginnt mit Gesprächen im Kreis von Bekannten, Freunden und Kollegen, dazu gehört das Verteilen von medico-Materialien an geeigneten Orten, die gezielte Unterrichtung der lokalen Presse. Dazu gehören auch Projektwochen an Schulen, in deren Verlauf Solidaritätsaktionen und Spendensammlungen für medico-Partner durchgeführt werden. Die Rundreise mit Projektpartnern aus Israel und Palästina, die uns im November 2003 durch acht deutsche Städte führte, konnte nur mit der tatkräftigen Unterstützung durch Einzelpersonen, attac-, Friedens- oder Gewerkschaftsgruppen gelingen.

medico möchte solche Kooperationen pflegen und ausbauen. Im Januar 2004 fand deshalb hier in Frankfurt erstmals ein Treffen mit Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Arbeit statt. Erste Pläne für 2004 wurden gleich vor Ort besiegelt. Das gemeinsame Interesse, den inhaltlichen Austausch fortzusetzen, wurde formuliert. Die Begegnung soll zu einer festen Einrichtung werden. Noch in diesem Jahr ist ein weiteres Treffen geplant. Wenn Sie enger mit medico kooperieren und auch an diesen Treffen teilnehmen möchten, wenden Sie sich direkt an den medico-Mitarbeiter Thomas Seibert.
Tel. (069)9443836, eMail: seibert@medico.de

Es gibt noch vieles mehr, was Sie tun können

  • Bestellen Sie mehrere Exemplare des medico-Rundschreibens zum Weiterverteilen.
  • Schicken Sie uns neue Adressen, z.B. von Alternativbuchläden, die wir in den Versand aufnehmen können.
  • Organisieren Sie Veranstaltungen. Gerne kommen wir als Referenten in Ihre Stadt. Unser Angebot ist vielfältig. Wir berichten von unseren Projektreisen nach Israel/Palästina oder Sierra Leone und stellen aktuelle Kampagnen und Debatten vor.
  • Surfen Sie. Auf diesen Internetseiten finden sich Reiseberichte, Reportagen und Hintergrundinformationen zu vielen aktuellen Themen wie dem Konflikt im Nahen Osten, der Entschädigungsthematik oder Landminen. Verlinken Sie ihre Homepage mit der von medico, weisen Sie im Netz auf unsere Seite hin. Für Journalisten genauso geeignet wie für Kampagnenaktivisten.
  • Abonnieren Sie unseren elektronischen Newsletter, der mehrmals jährlich über Veranstaltungen und die Arbeit von medico informiert.
  • Werden Sie Fördermitglied bei medico. Weil die regelmäßige finanzielle Unterstützung von medico die langfristige Projektarbeit sicherstellt.

Sie brauchen zur Verwirklichung Ihrer Ideen noch Unterstützung? Rufen Sie uns an, wir versuchen, für Sie Kontakte mit Leuten, die auch aktiv werden wollen, zu vermitteln.

Wir sind immer offen für Anregungen von Ihrer Seite.

Für Nachfragen stehen wir Ihnen jederzeit unter Telefon (069) 94438-0 oder per eMail: info@medico.de zur Verfügung.

 

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